Wasserbehörde testet Katastrophenpumpen in der Praxis

Wasserbehörde testet Katastrophenpumpen in der Praxis

Itteren, Geulle, Stein, Grevenbicht en Roosteren (Niederlande)

Im Rahmen eines Praxistests standen Anfang März des Jahres zum ersten Mal die fünf neuen Betsy 300 XXL Katastrophenpumpen der Wasserbehörde Roer und  Overmaas strategisch im Limburger Flussgebiet der Maas aufgestellt. Während des Testtages war ein Team von Eekels anwesend, um die Mitarbeiter der Wasserbehörde bei der Installation und Inbetriebnahme der Pumpen zu begleiten.

Bekämpfung von Überflutungen

Eekels entwickelte die Betsy 300 XXL speziell für die Wasserbehörde Roer und Overmaas, auf Basis des Entwurfs der weltweit erfolgreichen Betsy-Serie. Mit den neuen Pumpensets verfügt die Wasserbehörde jetzt über 56 Pumpen mit einer gesamten Kapazität von 30.000 m3 pro Stunde. Die neuen Pumpen werden bei hohem Wasserstand der Maas eingesetzt, um Drängewasser, das über poröse Kiesschichten unter den Deichen durchsickert, wegzupumpen. Nach den Überschwemmungen in den Jahren 1993 und 1995 wurde für Limburg ein umfangreicher Plan erstellt, um eine Überflutung durch die Maas zu bekämpfen‘ erläutert Regionalmanager Juus Teensma von der Wasserbehörde Roer und Overmaas. Einer der Bestandteile dieses Plans ist die Vermeidung von Überflutungen durch Drängewasser. In der Vergangenheit haben wir deshalb – unter anderem nach Rat von Grontmij – rund fünfzig mobile Betsy-Dieselmotorpumpensets von Eekels Pumpen angeschafft‘.

Erweiterung der Pumpenkapazität

Sehr wichtig beim Kampf gegen das Wasser ist Teensma zufolge die Verbreiterung der Fahrrinne der Maas und die Senkung des Deichvorlandes zwischen Maastricht und Roosteren. ‚Dank dieser Maßnahmen erhält die Maas mehr Platz. Darüber hinaus sind viele Deichen und Kais erhöht, wodurch das Hinterland weniger rasch überschwemmt wird. Die Kehrseite davon ist jedoch, dass wir erwarten, dass die Maas durch diese Maßnahmen höhere Wasserstände erreichen kann.’ Dies ist folglich der Grund, warum die Wasserbehörde ihre Pumpenkapazität erweitern musste. Auch dieses Mal entscheid sich die Wasserbehörde für Pumpen von Eekels, wenn auch mit einer viel größeren Kapazität. Teensma: ‘An verschiedenen Standorten wurden standardmäßig zwei oder drei Pumpen von rund 500 m3/Stunde eingesetzt. In Absprache mit Grontmij haben wir für die neuen Pumpen die Mindestkapazität auf 1.200 m3 pro Stunde eingestellt, sodass wir an diesen Standorten mit einer Pumpe genug haben. Wir sind dadurch schneller operationell und geben somit außerdem einige kleinere Pumpen frei, die flexibel auf anderen Standorten eingesetzt werden können.’

Erste Erkenntnisse

Am 9. März des Jahres wurden die neuen Pumpen unter großem Interesse gänzlich dem Drehbuch zufolge zu den Montagestandorten in der Nähe von Itteren, Geulle, Stein, Grevenbicht und Roosteren gebracht und erfolgreich erprobt. Teensma schließt: ‚Eine nützliche Übung, die uns ermöglicht, alle Details zu berücksichtigen, sodass wir gut vorbereitet sind, wenn es wirklich darauf ankommt.’

Spitzenleistungen bei 1850 t.p.m.

  • Motorleistung: 90 kW
  • Kapazität: 1.550 M³/Stunde
  • Maximale Ansaughöhe: 8,5 mWs
  • Maximale Förderhöhe: 29 Meter

Projektfotos

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